Welchen Risiken sind Kinder bei der Nutzung neuer Technologien ausgesetzt?
Nach den Ferien und der Familienpause und mit der Rückkehr zur Schule kehrt eine größere Routine im Umgang mit den neuen Technologien zurück. Nicht nur auf persönlicher Ebene, sondern auch auf der Ebene der Bildung.
Jüngsten Studien zufolge ist die Nutzung von Technologie durch Minderjährige, sowohl Kinder als auch Jugendliche, in den letzten zwei Jahren von 86,4% auf 93% gestiegen. Dies ist vor allem auf den Aufstieg von sozialen Netzwerken (Instagram, Facebook, Twitter usw.) und Video- oder Streaming-Plattformen (YouTube, TikTok usw.) zurückzuführen. Es ist in Mode gekommen, Persönlichkeiten oder Prominente in ihrem täglichen Leben zu verfolgen, was bedeutet, dass man an den Bildschirm „gefesselt“ ist.
Leider und aufgrund dieser häufigen Nutzung des Internets werden schätzungsweise 3 von 4 Kindern mit Inhalten konfrontiert, die für ihr Alter ungeeignet sind (sexuelle und gewalttätige Inhalte) und 45,5 % von ihnen werden belästigt oder gemobbt, sowohl von Personen, die sie kennen, als auch von Fremden.
Wie können wir unsere Kinder schützen (egal, ob es sich um unsere eigenen Kinder, die Kinder von Familienmitgliedern oder die Kinder in unserem näheren Umfeld handelt)?
- Aktivieren Sie in den Einstellungen der Geräte die „Kindersicherung“: Es wird geschätzt, dass nur 38% der Familien es aktivieren, aber es ist ein Schutzwerkzeug, das auf jedem Mobiltelefon, Tablet, Laptop, jeder Konsole usw. verfügbar ist. Damit können wir bestimmte Aktionen blockieren oder aufzeichnen lassen, so dass sie überwacht werden können, und auch, damit unsere persönlichen oder beruflichen Inhalte nicht versehentlich aufgerufen und gelöscht werden.
- Überprüfen Sie regelmäßig den Verlauf des Browsers: So können Sie überprüfen, ob die von Ihrem Kind besuchten Seiten seinem Alter oder seiner geistigen Reife angemessen sind.
- Erklären Sie, wie wichtig die Verwendung sicherer Passwörter ist: Einige Plattformen, wie z.B. soziale Netzwerke oder E-Mail, haben sogar eine Zwei-Faktor-Authentifizierung eingeführt. Wenn wir sie einrichten, erhalten wir eine Nachricht oder eine E-Mail, um z.B. eine Passwortänderung zu bestätigen.
- Wenn sie soziale Netzwerke nutzen, schützen Sie sie, indem Sie sie als Follower oder Kontakte akzeptieren: Diese Maßnahme zielt nicht darauf ab, ihre Freiheit der Kommunikation und des Lernens im Umgang mit den neuen Technologien einzuschränken. Ziel ist es, Situationen, die für sie schädlich sind (Hochladen unangemessener Fotos oder Empfang und Veröffentlichung abfälliger Kommentare), rechtzeitig zu erkennen.
- Ihre Informationen sind auch unsere Informationen: Das bedeutet, dass wir Minderjährige so weit wie möglich daran hindern, unsere persönlichen und vor allem beruflichen Geräte zu benutzen (und sei es nur, um ein Video anzuschauen oder mit einer App zu spielen). Sie könnten Informationen oder Daten löschen, die für uns und unsere Arbeit wichtig sind, oder auf bezahlte Daten zugreifen und unsichere Apps ohne unsere Zustimmung herunterladen.
WICHTIGER HINWEIS: Wir erinnern Sie noch einmal daran, dass Sie nicht zögern sollten, mit dem CISO Security Manager oder der IT-Abteilung darüber zu sprechen, wenn Sie den geringsten Verdacht haben, Opfer eines Cyberangriffs, eines Betrugs oder einer Täuschung geworden zu sein, und wenn möglicherweise berufliche Daten kompromittiert wurden. Sie können Ihnen technische und sicherheitstechnische Empfehlungen geben, die auf ihren Erfahrungen und Kenntnissen beruhen, so dass Sie wieder Vertrauen in die Privatsphäre und den Schutz Ihrer Geräte und der von Ihrer Familie, insbesondere von Kindern, genutzten Geräte haben können. Denken Sie auch daran, den Vorfall bei der Polizei zu melden.
*Versanddatum: 19. Mai 2025

