SECURE&TIP: SOZIALWISSENSCHAFTEN II

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Guten Tag.

Wie wir gesehen haben, kann Social Engineering über E-Mails, Nachrichten oder Anrufe erfolgen, die auf den ersten Blick legitim erscheinen.

Auch wenn ich den Sender wechsle, bleibt das Ziel immer dasselbe: unsere Entscheidungen so zu beeinflussen, dass wir handeln, ohne die Informationen zu überprüfen.

Hinter diesen Techniken verbergen sich meist immer wieder dieselben Anzeichen:

  • Es ist dringend erforderlich, rasch zu handeln.
  • Ungewöhnliche Anfragen oder Ansprechpartner.
  • Anfrage nach Zugangsdaten oder sensiblen Informationen.
  • Zahlungsaufforderungen oder Änderungen der Bankverbindung.

Situationen, in denen versucht wird, das Vertrauen auszunutzen oder zu verhindern, dass wir die Informationen überprüfen.

Wenn mehrere dieser Anzeichen gleichzeitig auftreten, ist es an der Zeit, innezuhalten und die Situation zu überprüfen.

Zu den häufigsten Formen zählen:

  • Der „CEO-Betrug“: Dabei gibt sich ein Cyberkrimineller als Führungskraft aus, um Zahlungen, Informationen oder dringende Maßnahmen zu erwirken.
  • Identitätsbetrug bei Lieferanten bzw. in der Lieferkette: Dabei gibt sich der Angreifer als Lieferant oder regelmäßiger Geschäftspartner aus, um Daten zu ändern, Zahlungen anzufordern oder festgelegte Abläufe zu manipulieren.

In beiden Fällen werden Vertrauen und Dringlichkeit genutzt, um uns dazu zu bewegen, ohne zu überprüfen zu handeln.

Sie wissen ja: Seien Sie misstrauisch gegenüber:

  • unerwartete Anfragen,
  • Änderungen in letzter Minute,
  • dringende Zahlungsaufforderungen oder
  • Anweisungen, die von den üblichen Verfahren abweichen.

Überprüfen Sie stets die Identität des Antragstellers und bestätigen Sie jede sensible Anfrage über einen alternativen Kanal.

Halten Sie inne, denken Sie nach und überprüfen Sie es.

Denn wenn es um Social Engineering geht, können schon wenige Sekunden der Überprüfung schwerwiegende Folgen verhindern.

Denken Sie nach, bevor Sie handeln.

 

WICHTIGER HINWEIS:

Wenn Sie trotz der Einhaltung all dieser Maßnahmen auf Situationen stoßen, die nicht dem erforderlichen Sicherheitsniveau entsprechen oder die nicht in den internen Richtlinien festgelegt sind, zögern Sie nicht, dies Ihrem Vorgesetzten, dem Sicherheitsbeauftragten, dem Sicherheitspersonal und/oder der IT-Abteilung zu melden, je nach Art des Verdachts.

Wenn Sie persönlich davon betroffen sind, melden Sie es direkt den Polizeibehörden, damit diese Sie angemessen beraten und eine Untersuchung durchführen können.