Guten Tag,
Jeden Tag treffen wir Dutzende von Entscheidungen, beispielsweise eine E-Mail zu öffnen, auf eine Nachricht zu antworten oder einen Anruf anzunehmen. In den meisten Fällen sind diese Entscheidungen legitim, doch manche verfolgen ein ganz konkretes Ziel: unsere Entscheidungen zu beeinflussen.
Cyberkriminelle versuchen nicht nur, die Technologie zu unterlaufen, sondern auch, uns so zu manipulieren, dass wir Informationen preisgeben, Zugangsdaten weitergeben oder Handlungen vornehmen, die wir normalerweise nicht vornehmen würden.
Dies bezeichnen wir als Social Engineering.
Auch wenn die Vorgehensweisen variieren können, gibt es in der Regel einige gemeinsame Anzeichen. Seien Sie daher misstrauisch gegenüber unerwarteten Anfragen, Nachrichten, die Dringlichkeit vermitteln, Aufforderungen zur Angabe sensibler Informationen oder Handlungen, die unverzüglich durchgeführt werden müssen.
Wenn Sie etwas dazu drängt, schnell zu handeln, ist es an der Zeit, innezuhalten und die Lage zu prüfen.
Sie wissen ja: Überprüfen Sie Informationen stets über eine alternative Quelle und handeln Sie niemals allein aufgrund der Dringlichkeit der Nachricht.
Halten Sie inne, denken Sie nach und überprüfen Sie es.
Denn wenn es um Social Engineering geht, können schon wenige Sekunden der Überprüfung schwerwiegende Folgen verhindern.
Denken Sie nach, bevor Sie handeln – Social Engineering zielt auf Entscheidungen ab.
WICHTIGER HINWEIS:
Wenn Sie trotz der Einhaltung all dieser Maßnahmen auf Situationen stoßen, die nicht dem erforderlichen Sicherheitsniveau entsprechen oder die nicht in den internen Richtlinien festgelegt sind, zögern Sie nicht, dies Ihrem Vorgesetzten, dem Sicherheitsbeauftragten, dem Sicherheitspersonal und/oder der IT-Abteilung zu melden, je nach Art des Verdachts.
Wenn Sie persönlich davon betroffen sind, melden Sie es direkt den Polizeibehörden, damit diese Sie angemessen beraten und eine Untersuchung durchführen können.
